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 Laufende Projekte

 Abgeschlossene Projekte






Laufende Projekte


Medizinische Erste Hilfe für Neuankömmlinge aus Tibet (seit 1995)
Jedes Jahr kommen immer noch mehrere hundert Kinder und Jugendliche aus Tibet über den Himalaya nach Nepal und Indien. Sie leiden an Erschöpfungen, Erfrierungen, Infektionen, viele sind traumatisiert durch lebensbedrohliche Erfahrungen. Deren medizinische Erstversorgung stellt ein großes Problem dar. Daher hat die Schwetzinger Tibethilfe als langfristige Unterstützungsmaßnahme einen besonderen Hilfsfond für „new-arrivals“ (neuangekommene Flüchtlinge aus Tibet) eingerichtet. (Projektumfang: 1.000 Euro pro Jahr)

Schulbücherei (seit 1988/89)
Bildung braucht Lernmittel. Daher versuchen wir seit fast 20 Jahren die Schulbücherei der Tibetischen Schule in Happy Valley (Tibetan Homes School) und nun auch der Zweigschule Rajpur zu erweitern und zu aktualisieren. Der Ursprung dieses Projektes geht auf das Jahr 1988 zurück, als die erste Reisegruppe aus Schwetzingen das SOS-Kinderdorf besuchte und ausgesonderte einsprachige Englischlexika einer Schwetzinger Schule mitbrachte. Sie bildeten damals die Grundlage der neu aufgebauten Schulbücherei. (Projektumfang: 500 Euro pro Jahr)

Khari-Kloster (seit 2004)
Religiöse Praxis und klösterliches Leben sind elementare Bestandteile der tibetischen Kultur, auch im Exil – wenn auch dort in wesentlich geringerem Umfang. Eines dieser kleinen Klöster ist das Khari-Gompa in der Solu-Khumbu-Everestregion in Nepal. Es ist ein Nonnenkloster, das in den letzten 50 Jahren von Wind und Wetter zerstört und unbenutzbar geworden ist und seit ein paar Jahren wieder aufgebaut wird. Für solche Projekte ist es sehr schwer, die nötigen Mittel zu bekommen. Der junge Abt (Rinpoche) Tenzin Gelek sammelt Geld, kauft davon z.T. selbst Baumaterial und schafft dieses dann nach Solu Khumbu, wo die dort lebenden Nonnen, einheimische Arbeiter und Sherpas auf dem Bau arbeiten.

Über Kontakte, die sich aus unserer Arbeit ergaben, wurde der Wunsch an uns herangetragen, beim Wiederaufbau des Klosters zu helfen. Seit vier Jahren beteiligen wir uns mit regelmäßigen Geldzuwendungen an den Materialkosten. (Projektumfang: 10.800 Euro bisher insgesamt)